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Mimikry

Beratungsstelle für Frauen* in der Sexarbeit

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Historie der Beratungsstelle Mimikry


Die Beratungsstelle Mimikry entstand 1989 als soziale Einrichtung aus der sogenannten Mitternachtsmission München.

Bereits im Jahr 1935 hatte der evangelische Pfarrer der Matthäuskirche, Wilhelm Knappe, die Mitternachtsmission gegründet, die Frauen und Mädchen in der Prostitution Hilfe und Unterstützung anbot. Zwölf Jahre später übernahm die Innere Mission die Einrichtung. Die Betreuung und Begleitung von Prostituierten fiel Pfarrern und Ordensschwester zu. In einem Haus in der Heßstraße in Schwabing konnten Frauen, die aus der Prostitution aussteigen wollten, eine Bleibe finden.

Zu einer sozialen Einrichtung wurde die Mitternachtsmission im Jahr 1989, als die Stelle mit sozialpädagogischem Fachpersonal statt mit Ordensschwestern besetzt und ein sozialpädagogisches Konzept installiert wurde. Kurze Zeit später wurde dann auch der Name der Einrichtung von Mitternachtsmission in Mimikry geändert.

Seitdem hat Mimikry viele Veränderungen durchlaufen. In den Anfangsjahren gab es nicht nur einen Cafébetrieb, sondern auch ein betreutes Wohnangebot. Im Jahr 2005 ging die Trägerschaft der Beratungsstelle von der Inneren Mission auf deren Tochtergesellschaft Evangelisches Hilfswerk gemeinnützige GmbH über.

Heute bietet Mimikry in erster Linie Beratung und Unterstützung in allen Lebenslagen an. Auf der Streetwork in den verschiedenen Betrieben in München und in den Räumen der Beratungsstelle haben Frauen die Möglichkeit das Angebot in Anspruch zu nehmen.

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